Die Suchterkrankung bei Menschen mit einer geistigen Behinderung ist kein Symptom der geistigen Behinderung, sondern eine eigenständige Erkrankung, die demzufolge nicht mit dem "normalen" Betreuungsaufwand in den Einrichtungen der Behindertenhilfe adäquat versorgt werden kann.
Obwohl eine Suchterkrankung eines Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht direkt aus der geistigen Behinderung abgeleitet werden kann, führt diese doch zu spezifischen Bedingungen, welche sowohl die Genese der Erkrankung, wie auch deren Prävention und Therapie so entscheidend beeinflussen, dass sie nicht allein mit den traditionellen suchttherapeutischen und -präventiven Maßnahmen behandelt werden kann.
Auf Seiten der Menschen mit einer geistigen Behinderung sind dies u.a. folgende Bedingungen:
Auf Seiten der traditionellen suchttherapeutischen und –präventiven Angebote, darunter auch Selbsthilfegruppen, sind dies u.a. folgende Bedingungen:
Somit entsteht eine Versorgungslücke für suchtgefährdete und suchtmittelabhängige Menschen mit einer geistigen Behinderung, die weder in ihren Wohneinrichtungen noch von den traditionellen Angeboten der Suchthilfe adäquat betreut werden können.
Die Lebenshilfe Berlin bietet den Menschen mit einer geistigen Behinderung, die unter einer Suchtproblematik oder- gefährdung leiden, d.h. Probleme mit Alkoholmißbrauch, Nikotinabhängigkeit, Eßstörungen oder einer Spielsucht haben eine psychologische Suchtberatung an.
Das Angebot umfaßt:

Fon 030.60 00 00 10
Mobil 0176. 10 17 90 83
peter.schinner@lebenshilfe-berlin.de

Wer hat Probleme mit dem Essen, Trinken, Rauchen, Spielen....usw. ?
Er oder sie kann in unserer Sucht-Selbsthilfe-Gruppe für Menschen mit einer geistigen Behinderung mitmachen!
Wir treffen uns 1x im Monat und reden über unsere Probleme und tauschen Erfahrungen aus. Da darfst Du alles sagen und fragen, was Du willst und was Dich bewegt.
Das, was wir reden, ist vertraulich, d.h. es bleibt unter uns und wird nicht weitererzählt, an niemanden!
Wenn Du interessiert bist, dann melde Dich bei unserem Suchtberater Peter Schinner.