Neue Wohnangebote der Lebenshilfe Berlin

Was ist eigentlich ein Wohnverbund?

Ein Wohnverbund entsteht, wenn unsere Wohnangebote es aufgrund ihrer räumlichen Nähe zueinander möglich machen, Betreuungsleistungen bedarfsorientiert zu kombinieren, damit Menschen mit Behinderung besser betreut werden können.

Beispiele und Ideen

Mehrere Familien, deren behinderte Söhne und Töchter sich schon lange kennen, möchten ein gemeinsames Wohnprojekt auf den Weg bringen. Die Lebenshilfe findet zwei Wohnungen für einen Wohnverbund, in dem auch am Morgen betreut wird. Die notwendige Nachtbetreuung, die der Kostenträger in Wohngemeinschaften nicht vorsieht, wird – organisiert von der Lebenshilfe – finanziert aus einem Teil des Pflegegeldes, das einige Familien von den Pflegekassen erhalten. Ohne diese Nachtbetreuung bliebe für einige der KlientInnen nur der Einzug in eine stationäre Wohnstätte.

In enger Nachbarschaft gelegene Wohngemeinschaften schließen sich zu einem Wohnverbund zusammen und organisieren die Betreuung mit einem gemeinsamen Team. Damit können die Einsatzzeiten der MitarbeiterInnen sich flexibler am persönlichen Bedarf der Bewohner orientieren.
Aus einer Wohngemeinschaft zieht ein Bewohner in eine eigene Wohnung auf der anderen Straßenseite. Er wird von MitarbeiterInnen der WG, die er seit langem gut kennt, weiter betreut. Nur weil diese Kombination möglich war, hat der Klient den Schritt in die eigene Wohnung gewagt. Auch nach dem Umzug hält er Kontakt zu seinen früheren MitbewohnerInnen und nimmt an den Freizeitaktionen der WG weiter teil.
Ein BEW-Klient, der ab und zu eine Nachtbetreuung benötigt, kann sich auf die Nachtwache der benachbarten Wohnstätte verlassen. Das Entgelt dafür bezahlt er aus dem persönlichen Budget.

Ein bunter Strauß an Möglichkeiten

Diese Beispiele zeigen vielfältige Kombinationsmöglichkeiten, die durch die Inanspruchnahme des persönlichen Budgets, die Hinzuziehung von Pflegediensten für Klienten mit einer Pflegestufe oder durch den Einsatz ihres Pflegegeldes, durch die Mithilfe ehrenamtlich engagierter Nachbarn, Kontakte in die Nachbarschaft und den Stadtteil noch erweitert werden können. Hier sind der Initiative und der Phantasie vor Ort keine Grenzen gesetzt.

Wir beraten Sie gerne

Am Anfang steht immer die Beratung. Wir nehmen uns gerne die Zeit, im gemeinsamen Gespräch mit Ihnen die Umsetzung ihrer individuellen Wünsche und Vorstellungen zu entwickeln. Fordern Sie uns!

 



Wohnberatung
Heinrich-Heine-Str. 15 (Annenhöfe)
10179 Berlin

Christian Barysch
Veronika Schürheck
Carola Rohrschneider

Fon 030. 82 99 98-105

wohnberatung@lebenshilfe-berlin.de


Verkehrsanbindung:

U2 / Märkisches Museum (rollstuhlgerecht)
U8 / Heinrich-Heine-Straße
S-Bahn / Jannowitzbrücke
Bus / 347, 147, M29

 

Wohngemeinschaften - Verbund


WGV Neukölln
WG 5 und WG 53

Daniela Bergler
Fon 030. 80 96 29 80
Fax 030. 30 34 81 96


WGV Reinickendorf
WG 54 und WG 55

Axel Goldbach
Fon 030. 34 66 18 29
Fax 030. 34 66 18 30


WGV  Marzahn
WG 56 und WG 57

Birgit Saur
Fon 030. 54 98 14 72


WGV Spandau
WG 46 und WG 51

Axel Goldbach
030. 3034 00 84


WGV Steglitz
Carmen Hohnke

Fon 030. 79 78 44 54
Fax 030. 30 34 20 72


WGV Tempelhof-Schöneberg
Gudrun Neumann

Fon 030. 30 36 08 16
Fax 030. 23 88 70 92

WGV Karow
Bettina Gölitz

Fon 030. 99 27 07 94
Fax 030. 99 27 07 95


WGV Weißensee
Bettina Gölitz

Fon 030. 99 27 07 94
Fax 030. 99 27 07 95