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Persönliche Zukunftsplanung als Mittel der ICF-orientierten Bedarfsermittlung

Termin(e)

Dozent: Heike Schaumburg

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen in der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl: 18

Kosten: 360 €

 Neue Perspektiven und Methoden einer individuellen Hilfeplanung mit Menschen mit
Beeinträchtigungen

Die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) stellt eineeinheitliche und standardisierte internationale Systematik zur Beschreibung von Gesundheit bzw.Gesundheitszuständen zur Verfügung. Mit Hilfe des Gesundheitsmodells des ICF und der Klassifikation können die Auswirkungen von Gesundheitsproblemen eines Menschen auf seine Aktivitäten und sein „Eingebunden sein“ in das gesellschaftliche Leben in der Hilfeplanung beschrieben werden.

Die Persönliche Zukunftsplanung stellt eine Form der Planung der Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigungen dar. Sie ist eine Form der individuellen Hilfeplanung, wie sie im Rahmen des BTHG gefordert wird. Persönliche Zukunftsplanung zielt darauf ab, die Lebensqualität der Person zu verbessern und neue Rollen und Verhaltensweisen kennen zu lernen und deren Erwerb zu unterstützen.

Ziel
Ziel der Veranstaltung ist es, die Persönliche Zukunftsplanung anhand eigener Fallbeispiele zu nutzen, um eine ICF orientierte Bedarfsermittlung zu gestalten.

Schwerpunkte

  • Materialien der Persönlichen Zukunftsplanung kennen und anwenden
  • Partizipation und Teilhabe individuell gestalten nach ICF
  • Selbstbestimmte Hilfeplangestaltung
  • Möglichkeiten der Gesprächsführung mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung
  • Zielvereinbarungen treffen mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung
  • Stärkung des Selbsthilfepotenzials