Liebe Fortbildungsteilnehmende, ab 1.6.2020 werden wir den Fortbildungs- und Seminarbetrieb bei der Lebenshilfe Bildung unter Einhaltung eines Sicherheits- und Hygienekonzepts wieder aufnehmen. Bitte informieren Sie sich zu dem von Ihnen gebuchten Fortbildungstermin bei Frau Braun unter 030 - 829 998 603 oder bei Frau Neubert unter 030 - 829 998 601.
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Störungen im sozialen Miteinander – Über den Umgang bei Menschen mit Hirnschädigung

Termin(e)
Di, 01.09.2020, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Dozent: Pamela Kloppenborg

Zielgruppe: Mitarbeiter_innen in der Behindertenhilfe, Mitarbeiter_innen, die mit körperlich und/oder neuropsychologisch

Teilnehmerzahl: 10 - 18

Kosten: 200 €

Nach einer Schädigung des Gehirns kann es zu vielfältigen Beeinträchtigungen kommen. Das Gedächtnis kann beeinträchtigt sein, die Konzentrationsleistung vermindert, die Persönlichkeit verändert, das Sozialverhalten gestört. Übliche Regeln und Konventionen in zwischenmenschlichen Interaktionen werden möglicherweise nicht eingehalten, aggressive Impulse oder sexuelle Regungen nicht mehr ausreichend kontrolliert. Manche Menschen verhalten sich egozentrisch und lassen Empathie und Mitgefühl vermissen.

Die Veranstaltung widmet sich dem weiten Bereich des Sozialverhaltens und möchte auf dem Hintergrund neuropsychologischen Grundwissens Möglichkeiten erarbeiten, Störungen des Sozialverhaltens professionell zu begegnen.

Schwerpunkte  

  • Störungen im sozialen Bereich - was fällt darunter?
  • Die häufigsten Störungen im Miteinander  
  • Exekutivfunktionen
  • Enthemmung, überschießendes Verhalten und co.
  • Sozial unerwünschtes Verhalten
  • Faktoren, die soziales Verhalten beeinflussen  

Ziele  

  • Nach der Veranstaltung sollten Sie in der Lage sein, einzugrenzen, was unter Störungen im sozialen Bereich zu verstehen ist und welche Störungen unter diesen Begriff fallen.
  • Sie sollten über ein umfassenderes Handlungsspektrum im Umgang mit Störungen dieser Art verfügen  

Methoden  

  • Sie sollten sich aktiv in die Veranstaltung einbringen und bereit sein, Beispiele aus Ihrem Berufsalltag mitzuteilen.
  • Vortrag, gezielter Dialogaufbau durch Einbezug der Teilnehmer_innen mittels Fragen, PowerPoint-Präsentation, ggf. Videos