Liebe Fortbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, das Corona Virus hält uns derzeit alle in Atem. Wir alle sind gebeten, uns einzuschränken, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. In ganz Deutschland sind öffentliche Einrichtungen temporär geschlossen und auch unser Seminarbetrieb muss pausieren. Doch es wird auch wieder eine andere Zeit kommen und darauf freuen wir uns schon sehr. Deshalb halten wir unser Online-Angebot aufrecht. Vielleicht nutzen Sie die Zeit zum Stöbern und um Fortbildungspläne zu schmieden. Für Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen unter 829 998 603 gerne zur Verfügung.
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Lebenshilfe Bildung
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Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen

Termin(e)
Mo, 09.09.2019, 09:00 Uhr - Di, 10.09.2019, 16:00 Uhr

Dozent: Heike Schaumburg

Zielgruppe: Mitarbeiter_innen in der Behindertenhilfe, Angehörige

Teilnehmerzahl: 10 - 18

Kosten: 300 €

Entscheiden sich Eltern, Angehörige oder der Betreffende selbst für einen Heim- oder WG-Auf- enthalt, ändert sich einiges für das Familiensystem. Die Angehörigen und der Mensch mit Behinderung stehen vor der Aufgabe, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Dass ein Großteil der Verantwortung, die vorher bei den Familienangehörigen lag, nun auf die jeweiligen Betreuungsinstitutionen mit ihren Mitarbeiter_innen übergeht, stellt zunächst für den Angehörigen eine neue und ungewohnte Situation dar. Verantwortung abzugeben, gelingt am ehesten vor dem Hintergrund des Vertrauens. Letzteres muss aber erst wachsen.

Aus den unterschiedlichen Lebenswelten können sich im (Arbeits-)Alltag Konflikte ergeben. Im Rahmen einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen dem Menschen mit Behinderung, den Angehörigen und dem Betreuungspersonal sollten die verschiedenen Sichtweisen systemisch betrachtet werden. Das heißt, der besonderen Situation, in der sich alle Beteiligten befinden, ist mit Hilfe einer respektvollen und sensiblen Akzeptanz sowie einer hohen Wertschätzung zu begegnen. Angehörigenarbeit stellt dabei den Versuch dar, den Angehörigen in ihrer persönlichen Lage, die gekennzeichnet ist durch die Bewältigung der Tatsache der Behinderung und der Fremdunterbringung ihres Kindes, Unterstützung zukommen zu lassen.  

Ziele  

  • Grundlagen der Gesprächsführung und der Konfliktbewältigung
  • Trauerbewältigung › Techniken des „Loslassens" kennenlernen
  • Aufbau einer vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Angehörigen zum Wohle des Bewohners
  • Konzepte der ressourcenorientierten Familienarbeit und Elternberatung
  • Transparenz der pädagogischen und institutionellen Arbeit › Unterstützung des Ablösungsprozesses zwischen Eltern und Kind
  • Unterstützung des behinderten Menschen bei der Kontaktpflege zu seinen Angehörigen

Methoden  

  • Diskussion, Vortrag, Arbeitsgruppe, Übungen