Lebenshilfe Bildung

Arbeiten nach dem TEACCH-Programm

Termin(e)
Mo, 12.11.2018, 09:00 Uhr - Di, 13.11.2018, 16:00 Uhr

Dozent: Dr. Brita Schirmer

Zielgruppe: Mitarbeiter_innen in der Behindertenhilfe, Angehörige

Teilnehmerzahl: 10 - 18

Kosten: 290 €

TEACCH (Treatment and Education of Autistic and Communication handicaped Children) ist der Name des staatlichen Autismusprogramms in North Carolina (USA). Es handelt sich um eines der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Programme in der Arbeit mit Menschen mit Autismus- Spektrum-Störung. Das Vorgehen innerhalb des Programms ist zweigleisig: Zum einen erfährt die Person durch spezielle Lern- und Übungsangebote eine individuelle Entwicklungsförderung. Zum anderen wird ihr Umfeld so angepasst, dass die noch bestehenden Schwierigkeiten auf- gefangen werden.

Diese Fortbildung besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird das Programm allgemein vorgestellt. Die Teilnehmer_innen lernen verschiedene Spezifika einer autistischen Störung kennen, wie die veränderte Wahrnehmung, das Haften am Konkreten, die Störungen beim Herstellen eines Handlungsflusses, an denen das TEACCH-Programm unmittelbar kompensatorisch anknüpft.

Im zweiten Teil werden die Teilnehmer_innen bestimmte Prinzipien des Programms erlernen und ausprobieren. Ziel dieses Teils ist die Umsetzung der im ersten Teil vermittelten Ideen in den Arbeitsalltag. Dabei werden verschiedene Arbeitsmaterialien aus der Arbeitspraxis der Dozentin vorgestellt.  

Schwerpunkte  

  • Wesentliche Besonderheiten einer Autismus-Spektrum-Störung, die das Lernen und die Alltags- bewältigung erschweren
  • Grundlegende Ziele des TEACCH-Ansatzes
  • Prinzipien der Arbeit nach dem TEACCH-Ansatz
  • Möglichkeiten der Strukturierung des Alltags von Klienten in räumlicher, zeitlicher und handlungsorganisatorischer Art

Methoden  

  • Vortrag, PowerPoint-Präsentation, Arbeiten mit Filmbeiträgen, Gruppenarbeit, Einzelarbeit