Lebenshilfe Bildung

Autismus – Basiswissen

Termin(e)
Do, 01.03.2018, 09:00 Uhr - 13:00 Uhr

Dozent: Dr. Brita Schirmer

Zielgruppe: Mitarbeiter_innen in der Behindertenhilfe, Angehörige

Teilnehmerzahl: 10 - 18

Kosten: 90 €

Autismus wird auf der Grundlage beobachteter Verhaltensweisen diagnostiziert. In der Fortbildung werden überblicksartig Fragen der Diagnose und Symptomatik des Autismus behandelt.

Neben diesem Blick von außen ermöglichen die autobiographischen Berichte Betroffener einen Perspektivenwechsel: den Blick von innen. Er kann helfen zu verstehen, wie ungewöhnliche Verhaltensmuster entstehen, wie eine entwicklungsfördernde Umgebung gestaltet werden sollte und welche pädagogischen und therapeutischen Förderstrategien eingesetzt werden müssen.

Dabei geht es insbesondere um die veränderte Wahrnehmung und die Schwierigkeiten bei der Ausführung von Handlungen. Filmsequenzen werden die Darstellungen illustrieren. Abgeleitet werden Hinweise zum Umgang mit ungewöhnlichen Verhaltensweisen. Dabei kann die Dozentin auf ihre 12-jährige Arbeitserfahrung mit Menschen mit autistischer Behinderung zurückgreifen.

Des Weiteren wird die Arbeit nach dem TEACCH-Programm vorgestellt, das sich weltweit bei der Förderung von Menschen mit autistischer Behinderung als besonders erfolgreich erwiesen hat.

Schwerpunkte  

  • Wesentliche Symptome einer autistischen Behinderung und Diagnoseverfahren
  • Wesentliche Aspekte der veränderten Wahrnehmung von Menschen mit autistischer Behinderung sowie die Ableitung von Konsequenzen für die pädagogische Arbeit 
  • Neueste Forschungsergebnisse zu den Handlungsstörungen und Entwicklung von Ideen für die Berücksichtigung im Arbeitsleben
  • Elementare Grundlagen des TEACCH-Ansatzes

Methoden  

  • Vortrag, PowerPoint-Präsentation, Partner- und Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Video, Handout