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Die schönsten Bilder vom Lebenshilfe-Ball

900 Gäste tanzten am 17. Februar im Maritim

Fotos: Matthias Heinzmann

Seit 28 Jahren gehört der Lebenshilfe Ball zu den großen Highlights der Lebenshilfe Berlin. Zum dritten Mal fand er im eleganten Maritim Hotel statt, und noch nie waren so viele Gäste dabei.

Während es in Österreich als kleine Sensation galt, dass am 8. Februar beim Wiener Opernball unter den 144 Debütanten-Paaren eines mit Down-Syndrom war, ist es beim Lebenshilfe Ball in Berlin schon seit vielen Jahren normal, verschieden zu sein. Menschen mit Behinderung sind nicht nur im Publikum, sondern stehen wie der Schlagersänger Toni Fischer oder die Co-Moderatorin Ilona Peters auch auf der Bühne.

Folgerichtig eröffnete die zweite Vorsitzende Ivonne Kanter den Ball gemeinsam mit ihrer Tochter Viktoria und ihrem Sohn Konstantin, der das Down-Syndrom hat. Charmant bedankte sich der 10-Jährige bei der Organisatorin Claudia Deppert. Die Veranstaltungsmanagerin hat den Ball zu einem großen Event gemacht und wurde unterstützt von einem Team freiwilliger Helferinnen und Helfer.

Zu den Gästen gehörten Franz Allert, der Präsident des Landesamts für Gesundheit und Soziales. Er vertrat die Sozialsenatorin Elke Breitenbach, die verhindert war. Maik Penn, der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, war da; Dominik Peter, der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbands und Mitglied im Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin; Gerlinde Bendzuck, die Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe.

Einer der treuesten Ballgäste ist seit vielen Jahren der frühere Innensenator und jetzige Präsident des Berliner Behindertensportverbands Dr. Ehrhart Körting. Für Hans-Friedrich Baum – alias Graf Fidi – spielte die Band einen extra Tusch. Der bekannte Berliner Rapper ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung Lebenshilfe Berlin und feierte beim Ball seinen Geburtstag.

Spaß hatten sie alle – ob beim Showprogramm mit Toni Fischer, den mitreißenden Tänzern von Samuel’s Crew mit Hiphop und Streetdance, der atemberaubenden Vertikaltuch-Akrobatin Simonn oder auf der stets vollen Tanzfläche. Zur Musik der Gala- und Partyband Flashback wurde getanzt bis weit nach Mitternacht – nur kurz unterbrochen von einer Pause an der Fotobox, wo es kostenlose Fotos zum Mitnehmen gab. Da machte selbst das Schlange stehen nichts.

Dietmar Meng, Geschäftsführer der Lebenshilfe gGmbH, gefiel die entspannte Atmosphäre: „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sehr die spontane Art von Menschen mit Behinderung den Ball trägt. Und ich freue mich besonders, dass wir so viele engagierte und zugewandte Mitarbeiter haben, die sie begleiten.“

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