Aktuelles

Welt-Down-Syndrom-Tag 2018:

Infoveranstaltung zum Schulabschluss

Zwei junge Männer mit Down-Syndrom

Warum dürfen Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung keinen Schulabschluss erwerben? Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags tauschten sich Jugendliche, Eltern und Fachleute am 24. März zu dieser Ungleichbehandlung aus und diskutierten Lösungsansätze, wie der Übergang ins Arbeitsleben inklusiver gestaltet werden kann.

Wie individuelle Wege ins Arbeitsleben aussehen können, zeigten Arthur Hackental und Oskar Schenck, zwei junge Männer mit Down-Syndrom. Beiden bleibt jedoch ein Schulabschluss verwehrt. Sie und ihre Eltern wünschen sich qualifizierte Zeugnisse, mit denen sie ihre Fähigkeiten nachweisen können und bessere Chancen im ersten Arbeitsmarkt haben.

Die rund dreißig anwesenden Eltern und Fachleute waren sich einig, dass Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung nicht automatisch vom Erwerb eines Schulabschlusses ausgeschlossen sein dürfen und die Chance bekommen sollen, an entsprechenden Prüfungen teilzunehmen.

Gemeinsam formulierten sie Forderungen an die Senatsschulverwaltung, die inklusive Schule gemäß Artikel 24 der UN-Behinderten-Rechtskonvention weiterzuentwickeln. Die Lebenshilfe Berlin wird zeitnah einen Gesprächstermin mit der Senatsschulverwaltung vereinbaren und bei diesem wichtigen Thema am Ball bleiben.

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