Aktuelles

Mitgliederversammlung am 25.5.2019

Fotos: Cheyenne Kolbuch

Auf der Mitgliederversammlung blickte der Vorstand des Lebenshilfe e.V. Berlin auf ein erfolgreiches Jahr zurück und wurde dafür entlastet. Er informierte über den Rücktritt des Vorstandsmitglieds Christina Schwarzer und setzte die Gespräche über die Satzungsreform fort.

Die Arbeit des Vorstands im vergangenen Jahr wurde von der Mitgliederversammlung durch die Entlastung ohne Gegenstimme honoriert. Besondere Anerkennung gab es für Ivonne Kanter, die maßgeblich zur erfolgreichen Kampagne gegen den Praenatest beigetragen hatte, und für die politische Arbeit von Christian Specht.

Christina Schwarzer scheidet aus Vorstand aus
Drei Tage vor der Mitgliederversammlung hatte Christina Schwarzer ihren Rücktritt aus dem Vorstand erklärt, da ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der Nordberliner Werkstätten (nbw) keine Zeit mehr für die Vorstandsarbeit lasse. „Wir nehmen die Entscheidung von Christina Schwarzer mit Bedauern zur Kenntnis“, erklärte Ludger Gröting. Über eine eventuelle Nachbesetzung entscheidet der Vorstand in nächster Zeit.

Konstruktive Diskussion zu Satzungsänderungen
Der zweite Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Debatte über eine Reform der Vereinssatzung. Dabei wurde erneut kontrovers, aber konstruktiv über die Begriffe „Behinderung“ und „Beeinträchtigung“ diskutiert. Ludger Gröting warb bei den 61 anwesenden Mitgliedern für den in der Präambel vorgesehenen Kompromiss, bis zu einer endgültigen Klärung dieser Frage beide Begriffe zu verwenden. „Diese Diskussion ist ein fließender Prozess mit offenem Ausgang“, sagte Gröting, „daher verzichten wir bei der Neufassung auf eine endgültige Entscheidung und tragen beiden Perspektiven Rechnung.“ Von Mitgliedern vorgetragene Lösungsansätze wird der Vorstand in die weiteren Überlegungen einbeziehen.
Viel Zustimmung erhielten die weiteren Satzungsvorschläge, z.B. die Verlängerung der Amtszeit des Vorstands auf vier Jahre oder die Nachfolgeregelung für vorzeitig ausscheidende Vorstandsmitglieder.

Letzte Chance für weitere Vorschläge
Vor der Abstimmung in der Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder noch einmal 14 Tage Zeit, eigene Vorschläge und Gedanken zu den Satzungsänderungen einzubringen.
Das Protokoll geht allen Mitgliedern in den kommenden Tagen zu.
(sok)

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