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Sascha Ubrig von der Lebenshilfe Berlin setzt sich für Inklusion im Ehrenamt ein

Elke Breitenbach, Domenik Peters und Sascha Ubrig möchten sich für Inklusion im Ehrenamt stark machen.
Elke Breitenbach, Domenik Peters und Sascha Ubrig möchten sich für Inklusion im Ehrenamt stark machen.

Am Montag, den 05. Oktober, lud der Verein KulturLeben Berlin zu einer Pressekonferenz ein. Dabei wurde das neue Projekt "Diversität und Inklusion im freiwilligen Engagement" vorgestellt, das Inklusion und ehrenamtliche Tätigkeiten fördert. Auch der hauptamtliche Interessenvertreter der Lebenshilfe Berlin, Sascha Ubrig, hat teilgenommen.

Nach der Begrüßung durch Angela Meyenburg vom Verein KulturLeben hielt Elke Breitenbach, Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales, eine Rede, bei der sie betonte, dass Inklusion eine große Aufgabe ist, aber Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen einen Nutzen für alle stiftet und Vorteile für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit sich bringt. Mit dem Satz „Der Reichtum einer Gesellschaft liegt in den Talenten aller Menschen,“ leitete sie zum nächsten Tagespunkt über, bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins KulturLeben das Projekt „Inklusion im freiwilligen Engagement“ vorstellten.

Es wurde berichtet, dass freiwilliges Engagement Lebensfreude durch neue und sinnvolle Aufgaben stiften kann und auch dabei helfen kann, Krisen zu überwinden. Wichtig sind Kooperationen mit den vielen sozialen Trägern der Stadt und die Schaffung barrierefreier Begegnungsorte, zu dem jede und jeder Zugang finden kann. Stolz erzählten die Mitarbeitenden vom inklusiven Musikprojekt „Werkstatt Utopia“, bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam proben und wohltätige Konzerte spielen.

Anschließend kamen Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Verbände und Träger sowie Elke Breitenbach bei einer Pressekonferenz zu Wort. Einheitlicher Tenor war die Aussage, dass Menschen mit Beeinträchtigung auch Rollen wie Menschen ohne Beeinträchtigung einnehmen, wahrnehmen und aktiv sein können. Vorhandene Informationen zu ehrenamtlichen Tätigkeiten sollen in Leichter und Einfacher Sprache aufbereitet sein, was ein Schwerpunkt der Arbeit von Sascha Ubrig ist.

Auch die Lebenshilfe Berlin hat im vergangenen Jahr mit den Kooperationspartnern GuteTat und dem Nachbarschaftshaus Schöneberg ein Projekt für das freiwillige Engagement gestartet. Ziel ist es, Menschen mit sprachlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen den Zugang zum Ehrenamt zu ermöglichen. Ein Austausch mit dem Verein KulturLeben ist geplant.


Mehr Informationen zur Arbeit von Sascha Ubrig:

https://www.lebenshilfe-berlin.de/de/ueber-uns/interessenvertretung.php

Mehr Informationen zum Projekt „Engagement und Teilhabe“:

https://www.lebenshilfe-berlin.de/de/mitmachen-spenden/freiwilliges-engagement/

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