Wie können digitale Technologien so entwickelt werden, dass Menschen mit unterschiedlichen kognitiven Voraussetzungen von Anfang an mitgedacht und aktiv beteiligt werden? Darum geht es beim Workshop „Inklusion als Innovation – Digitale Lösungen für die Arbeitswelt von morgen“ am 8. September 2026 auf der IFA Berlin.
Gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin zeigt die Lebenshilfe Berlin, wie kognitive Barrierefreiheit und partizipative Technologieentwicklung zu Innovationstreibern werden können. Im Mittelpunkt steht ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt von TU Berlin und Lebenshilfe Berlin.
Dabei wird deutlich: Menschen mit unterschiedlichen kognitiven Voraussetzungen sollen neue Technologien nicht nur nutzen können. Sie können und sollen auch aktiv an ihrer Entwicklung beteiligt sein. Ihre Erfahrungen und Perspektiven helfen dabei, Barrieren frühzeitig zu erkennen und digitale Lösungen verständlicher und zugänglicher zu gestalten.
Mit dabei sind Anja Hahlweg, Leiterin des Büros für Selbstvertretung der Lebenshilfe Berlin, und Uwe Paul, Selbstvertreter mit Schwerpunkt Barrierefreiheit und digitale Teilhabe. Gemeinsam mit Gregor Strutz, Inclusive Designer und Gründer von inkl.Design, Cosima Holler von der TU Berlin und Prof. Dr. Ceenu George von der TU Berlin geben sie Einblicke in den gemeinsamen Entwicklungsprozess.
Die Teilnehmenden erfahren, was kognitive Barrierefreiheit konkret bedeutet, welche Barrieren bei der Nutzung digitaler Technologien bestehen und wie inklusive Entwicklungsprozesse gestaltet werden können. Außerdem wird ein VR-Prototyp live demonstriert.
Der Workshop möchte zeigen, welches Innovationspotenzial entsteht, wenn Menschen mit Behinderung nicht erst am Ende eines Entwicklungsprozesses gefragt werden, sondern von Beginn an mitgestalten.
Termin: Dienstag, 8. September 2026, 11:30 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Ort: Creator Stage, IFA Berlin
Format: Workshop
Sprache: Deutsch
Der Workshop lädt dazu ein, neue Perspektiven auf digitale Teilhabe kennenzulernen und Ideen für zukünftige Kooperationen und inklusive Innovationsräume zu entwickeln.