Wie werden Teilhabe und Inklusion im Alltag gelebt? Dieser Frage gingen am 13. Mai 2026 Auszubildende für Pflege und Gesundheit bei einem stadtweiten Hospitationstag des Berliner Bildungscampus nach und bekamen viele spannende Einblicke in unsere tägliche Arbeit.
Insgesamt 14 verschiedene Einrichtungen der Lebenshilfe Berlin öffneten ihre Türen. Die angehenden Pflegefachkräfte besuchten z.B. unsere beiden Tagesförderstätten, die drei TagesCenter, verschiedene Wohnstätten und Wohngemeinschaften sowie ambulante Angebote der Lebenshilfe PSB.
Mit einem speziellen Beobachtungsleitfaden im Gepäck untersuchten die Teilnehmenden, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis umgesetzt wird. Das Fazit der Auszubildenden fiel durchweg positiv aus: Besonders beeindruckt zeigten sie sich von der spürbaren Kommunikation auf Augenhöhe zwischen den Menschen mit Beeinträchtigung und den Mitarbeitenden.
„Es war spannend, in den Austausch zu gehen und wichtige Erfahrungswerte für das spätere Berufsleben mitzugeben. Die Schüler:innen sind mit einem Lächeln und einem sehr guten Gefühl gegangen. Der Hospitationstag war ein voller Erfolg und ist super verlaufen“, berichtet Diemo Domnick, Leiter des Ambulanten Dienstes Marzahn 1.
Zum Abschied gab es als Dankeschön kleine Lebenshilfe-Präsentbeutel. Eine kurze Auswertung am Ende des Tages im Gesamtteam bestätigte: Der Austausch war für alle Beteiligten eine absolut runde Sache!
Solche Praxistage sind enorm wichtig, um Brücken zwischen der Pflegeausbildung und Trägern der Eingliederungshilfe zu bauen. Die durchweg positiven Erfahrungen zeigen, wie wertvoll Hospitationen sind, um jungen Menschen neben der Theorie in der Pflegeschule auch die praktische Arbeit zu zeigen. Ein herzliches Dankeschön gilt daher allen beteiligten Einrichtungen, die ihre Türen geöffnet und diesen Tag ermöglicht haben.