Lebenshilfe Bildung
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Hinweis:

Die Fortbildungsform – online oder präsent – geben wir Ihnen mit der Bestätigung bekannt.

Grafischer Text: damit jeder dazu gehört

Aggression verstehen und sinnvoll reagieren - Modul 2: Aggression als Reaktion auf traumatische Erlebnisse

Termin(e)

Dozent: Jana Heyer

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen der Lebenshilfe in der Schule gGmbH

Teilnehmerzahl: 20

Es ist schwer, auf aggressive Kinder in der Schule pädagogisch sinnvoll einzugehen. Diese Kinder lösen bei einem selbst oft Ohnmacht oder Aggression aus. Meist fließt im Unterrichtsalltag viel Kraft in die Bekämpfung von Provokationen und Disziplinstörungen, ohne ausreichend Zeit, sich mit dem verborgenen Sinn der Aggression beschäftigen zu können. Erst wenn die Motive der Aggression eines Kindes reflektiert und verstanden worden sind, kann über pädagogische Maßnahmen in Bezug auf die aggressive Störung sinnvoll nachgedacht werden.

Ganz allgemein kann man sagen, dass aggressivem Verhalten von Kindern entweder Beziehungsstörungen (Modul 1) oder traumatische Erfahrungen (Modul 2) zugrunde liegen.

In dieser Fortbildung geht es um Aggression als Reaktion auf traumatische Erlebnisse. Bindungstraumatisierungen sind häufig der Ursprung für sehr aggressives und gewalttätiges Verhalten von Kindern und Jugendlichen.

  • Welche neurologischen und bindungstheoretischen Grundlagen gibt es für die Entstehung eines Traumas?
  • Mit welchen traumapädagogische Methoden und konkreten Ideen können wir hoch belastete Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstregulation unterstützen?
  • Wie ist ein entwicklungsförderlicher Umgang mit ihren Aggressionen möglich?
  • Wie können pädagogische Beziehungen und Orte geschaffen werden, wo neue, nicht traumatisierende Erfahrungen möglich werden?

Beide Module zu dem Thema „Aggressionen verstehen und sinnvoll reagieren“ können unabhängig voneinander besucht werden.