Depressionen bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung erkennen und angemessen begleiten
Psychische Störungen treten
bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung häufig auf. Im Alltag kann das Schwierigkeiten im
Kontakt mit und für Menschen in ihrer Umgebung bedeuten. Unverständnis, Ärger, Hilflosigkeit und Erschrecken sind mögliche Reaktionen.
Profis
in der pädagogischen und therapeutischen Begleitung stehen vor Fragen wie:
- Ist das Verhalten
vielleicht „erlernt“?
- Hat es mit der Beeinträchtigung zu tun?
- Steckt eventuell eine Depression dahinter?
vor allem:
- Wie gehe ich mit dem betroffenen Menschen
im Alltag, in der Begleitung um?
In der Fortbildung gehen wir auf diese Aspekte näher ein.
Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit mit den betroffenen Menschen und der diesbezüglichen Zusammenarbeit im Betreuungsteam.
Schwerpunkte
- Möglichkeiten und Grenzen als Mitarbeiter:in in der Betreuungsarbeit
- Gesprächsführung und Kontaktgestaltung mit Betroffenen
- Chancen und Nutzen von Einzel-
und Gruppensettings
- Ressourcenorientierung
in der Arbeit mit Betroffenen
- Abstimmung und Unterstützung durch das Betreuungsteam und externe Dienste
Methoden
- Kurzvorträge, Austausch und
Eingehen auf Fragestellungen der Teilnehmenden, Gruppen- und Einzelübungen, Motivierende Gesprächsführung, Psychoedukation