Lebenshilfe Bildung
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Die Fortbildungsform – online oder präsent – geben wir Ihnen mit der Bestätigung bekannt.

Grafischer Text: damit jeder dazu gehört

Interkulturelle Begegnung durch Perspektivwechsel

Termin(e)

Dozent: Dr. phil. Martha Escalona-Zerpa, Psychologischer Dienst Lebenshilfe gGmbH

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen in der Behindertenhilfe, Interessierte

Teilnehmerzahl: 18

Kosten: 230 €

Gelungene Kommunikation im Austausch mit Klient:innen mit diversen Wertesystemen

 Deutschland hat eine lange Geschichte als Einwanderungsland. Mittlerweile beträgt der Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund bzw. Migrant:innen, die in Deutschland leben, mindestens 20% der gesamten Bevölkerung. Gut jede vierte Person hat einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. 

Demzufolge haben auch Mitarbeiter:innen und Klient:innen in allen deutschen sozialen Einrichtungen verschiedene kulturelle, sprachliche und/oder religiöse Hintergründe, welche im Alltag zu Missverständnissen und Konflikten führen können. Die Gründe dafür liegen zum Einen in unzureichenden Kenntnissen der Diversität und Komplexität, der hier lebenden Einwander:innen, zum Anderen in festliegenden Vorurteilen, Voreingenommenheit und Intoleranz. 

Anstatt sich auf Differenzen zu fokussieren und diese als unüberbrückbar anzusehen, ist es produktiver und gewinnbringend auf die Gemeinsamkeiten sowie Schnittstellen zu schauen, die die Differenzen relativieren und zu einem produktiven und bereichernden Miteinander führen. Ziel ist es, von der Diversität zu profitieren. 

Gerade an dieser Stelle bietet diese Tagesfortbildung eine Theorie-Einführung und einen praxisbezogenen Einblick in die Inhalte und Methoden eines interkulturellen Kompetenztrainings, mit dem Ziel: Sie zu einer kultursensiblen Arbeit mit Klient:innen mit Migrationshintergrund sowie mit Migrant:innen zu sensibilisieren. 

Schwerpunkte 

  • Diversität und Interkulturalität in der deutschen Einwanderungsgesellschaft 
  • Übungen zum Perspektivwechsel und zur Selbstreflexion 
  • Wahrnehmung von eigenen Vorurteilen und Stereotypen 
  • Vorstellung des Ansatzes „Interkulturelle Öffnung“ in deutschen sozialen Einrichtungen 
Ziel 
  • Sensibilisierung in der Kommunikation mit Klient:innen mit diversen Wertesystemen und ihren Familienangehörigen 
Methoden 
  • Theorie-Inputs, Partner- und Gruppenübungen, Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch