Traumasensible Methodenvertiefung in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen
Da Traumafolgen bei allen Beteiligten Unsicherheiten auslösen können,
ist ein gut strukturierter empathischer Umgang
auch in der Beziehungsgestaltung hilfreich.
Es geht dabei
darum, komplexe und frühkindliche Traumatisierung besser zu verstehen und wie Beziehungsarbeit, inklusive positiver Grenzen,
hilfreicher gestaltet werden kann.
Diese Fortbildung stellt durch die Methodenvertiefung eine Weiterführung des Themas
in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen und traumatischen Erfahrungen
dar und richtet sich an Interessierte, die bereits erste Erfahrungen damit in
ihrem Umfeld gemacht haben oder die Grundlagenfortbildung „Traumasensibel im
Alltag begleiten“ besucht haben und Ihre Kenntnisse weiter vertiefen möchten.
Schwerpunkte
- Komplexe
Traumatisierung
- (Frühkindliche) Traumatisierung durch inadäquate Fürsorge/Pflege
- Transgenerationale Traumatisierung
- Kontakt- und Beziehungsgestaltung mit Menschen mit Beeinträchtigungen und traumatischen Erfahrungen
- Verhaltensmuster als Traumafolge, die als kontrollierend und manipulativ erfahren
werden können
- Nonverbale Kommunikation von positiven Grenzen
und Strukturen als hilfreiche Arbeitsmittel
- Traumapädagogische Übungen und Methoden zur Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
- Selbstfürsorge im Alltag
Methoden
-
Praktische Wissensvermittlung, Üben und
Anwenden von traumapädagogischen Methoden, Reflexionen zur Anwendung (auch
in Kleingruppen), Austausch und Inspirationen aus der Gruppe
Hinweis
- Es gibt ausführliche Handouts zu den theoretischen Inhalten
und praktischen Übungen
sowie Infos zu weiterführendem Material. Arbeitsmaterial und Bücher
liegen zur Ansicht aus.