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Grafischer Text: damit jeder dazu gehört

Arbeiten nach dem TEACCH-Programm

Termin(e)

Dozent: Dr. Brita Schirmer

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen in der Behindertenhilfe, Interessierte, Angehörige

Teilnehmerzahl: 18

Kosten: 360 €

TEACCH (Treatment and Education of Autistic and Communication handicaped Children) ist der Name des staatlichen Autismusprogramms in North Carolina (USA). Es handelt sich um eines der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Programme in der Arbeit mit Menschen mit AutismusSpektrum-Störung. Das Vorgehen innerhalb des Programms ist zweigleisig: Zum einen erfährt die Person durch spezielle Lern- und Übungsangebote eine individuelle Entwicklungsförderung. Zum anderen wird ihr Umfeld so angepasst, dass die noch bestehenden Schwierigkeiten aufgefangen werden.

Diese Fortbildung besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird das Programm allgemein vorgestellt. Die Teilnehmer:innen lernen verschiedene Spezifika einer autistischen Störung kennen, wie die veränderte Wahrnehmung, das Haften am Konkreten, die Störungen beim Herstellen eines Handlungsflusses, an denen das TEACCH-Programm unmittelbar kompensatorisch anknüpft.

Im zweiten Teil werden die Teilnehmer:innen bestimmte Prinzipien des Programms erlernen und ausprobieren. Ziel dieses Teils ist die Umsetzung der im ersten Teil vermittelten Ideen in den Arbeitsalltag. Dabei werden verschiedene Arbeitsmaterialien aus der Arbeitspraxis der Dozentin vorgestellt.

Schwerpunkte

  • Wesentliche Besonderheiten einer Autismus-Spektrum-Störung, die das Lernen und die Alltagsbewältigung erschweren
  • Grundlegende Ziele des TEACCH-Ansatzes
  • Prinzipien der Arbeit nach dem TEACCH-Ansatz
  • Möglichkeiten der Strukturierung des Alltags von Klient:innen in räumlicher, zeitlicher und handlungsorganisatorischer Art

Methoden

  • Vortrag, PowerPoint-Präsentation, Arbeiten mit Filmbeiträgen, Gruppenarbeit, Einzelarbeit