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4 Jahre Peer-Beratung: Ein Schritt zurück mit Blick nach vorn

Die Teilnehmer*innen der Veranstaltung "4 Jahre Peer-Beratung" in Berlin.  Foto: Matthias Heinzmann
Die Teilnehmer*innen der Veranstaltung "4 Jahre Peer-Beratung" in Berlin.
Foto: Matthias Heinzmann

Am Freitag, 06.September 2019, feierte die Peer-Beratung der Lebenshilfe Berlin ihr vierjähriges Jubiläum. In den Räumen der Weiberwirtschaft in der Anklamer Straße in Berlin Mitte fanden sich 40 Gäste ein, um zu resümieren, sich auszutauschen und in die Zukunft zu schauen.

Unter dem Motto „Ein Schritt zurück mit Blick vorn“ trafen sich Interessierte, Fachkräfte und Peer-Berater*innen, um auf vier Jahre Peer-Beratung der Lebenshilfe zurückzuschauen und Wünsche und Ziele für die Zukunft festzuhalten.

Um 10 Uhr startete die Veranstaltung mit Begrüßungsworten von Wiebke Matthesius, Leiterin Fachdienste, und Franziska Herms, Projektleiterin der Peer-Beratung. „Das Projekt wäre nicht so erfolgreich, wenn es die Peer-Berater*innen nicht geben würde. Sie haben viel Kraft und Energie in das Projekt gesteckt“, betonte Franziska Herms.

Anschließend erhielten die Gäste einen Einblick darüber, „Was ist Peer-Beratung?“ und „Wie verliefen die Peer-Beratungsgespräche?“. Die Auswertung der Fragebögen der Ratsuchenden und Peer-Berater*innen, die nach jedem Beratungsgespräch anonymisiert stattgefunden haben, wurden vorgestellt. Drei Peer-Berater*innen wurden zu ihren gewonnenen Erfahrungen interviewt.

Franziska Herms (Bildmitte) stellt die Arbeitsschwerpunkte der Peer-Beratung vor. Foto: Matthias Heinzmann
Franziska Herms (Bildmitte) stellt die Arbeitsschwerpunkte der Peer-Beratung vor.
Foto: Matthias Heinzmann

Nach der Mittagspause mit leckeren Speisen des inklusiven Cafés Seidenfadens informierten die Peer-Berater*innen die Gäste über den Verlauf der Peer-Beratung in der Lebenshilfe Berlin. An drei Informationsständen fand ein reger Austausch zu folgenden Themen statt:

• Ausbildung und Aufgaben einer*eines Peer-Berater*in,
• Beratung und Beratungsthemen sowie
• Netzwerk und Zusammenarbeit mit anderen Trägern und Peer-Beratungsstellen.

Franziska Herms freut sich über die gelungene Veranstaltung und zieht Bilanz: „Wir können auf vier erfolgreiche Projektjahre zurückblicken. Umso wichtiger ist es, dass das Projekt weitergeht und die Peer-Beratung weiterhin Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen beraten, unterstützen und stärken kann.“ Das Projekt wird aktuell noch bis zum 30.09.2019 von der Aktion Mensch gefördert. Zurzeit befindet sich die Lebenshilfe Berlin in Gesprächen mit Vertreter*innen des Landes Berlin zur Weiterfinanzierung des Projektes.

Die Peer-Beratung der Lebenshilfe Berlin führt Beratungen auf Augenhöhe durch. Menschen mit Beeinträchtigung beraten andere Menschen mit Beeinträchtigung zu drei Themenschwerpunkten „selbstbestimmtes Wohnen“, „Umgang mit einer Sucht“ und „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“. Die aktuell 17 ausgebildeten Peer-Berater*innen geben einen Teil ihrer eigenen Erfahrung weiter und unterstützen die Ratsuchenden dabei selbstständig Lösungen zu finden.

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