Gruppe vor dem Brandenburger Tor (Foto: Susann Eckhardt)

Mut-Stelle Berlin – Nein! zu sexueller Gewalt


Beratungs-Stelle für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten


Logo Mut!Stelle Berlin

Die Mut-Stelle ist eine Beratungs-Stelle:
Für Frauen und Männer, die sexuelle Gewalt erlebt haben.
Oder die noch immer sexuelle Gewalt erleben.

Menschen die das erleben, schämen sich oft.
Sie haben Schuld-Gefühle.
Viele fühlen sich traurig.
Sie sind ohne Mut.

Es braucht Mut, wenn man sich Hilfe holt.
Beratung ist eine Hilfe, die wieder Mut macht.
Deshalb haben wir der Beratungs-Stelle diesen Namen gegeben: Mut-Stelle Berlin.

 


Pia Witthöft, © Tom Ben Guischard

Sie können bei uns anrufen.
Wir können miteinander sprechen.
Sie können auch jemanden mitbringen, dem Sie vertrauen.
Ich bin Ihre Ansprech-Partnerin:

Pia Witthöft     Telefon 030.  82 99 98-171

 

Das ist sexuelle Gewalt:


sexuell belästigen, © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Wenn jemand:

  • Sie am Körper anfasst, wo Sie das nicht wollen.
  • Witze über Sie macht, bei denen es um Sex geht.
  • Sie küsst, obwohl Sie das nicht wollen.
  • Sie zum Sex zwingt.
  • Sie drängt, beim Sex zuzuschauen.
 

bekannt, © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Wer tut so etwas?
Ganz oft sind es Menschen, die Sie gut kennen.
Zum Beispiel

  • jemand aus der Familie,
  • jemand von der Arbeit,
  • ein guter Freund oder der eigene Partner,
  • ein Mit-Bewohner oder ein Betreuer.

Es kann auch jemand sein, den Sie gar nicht kennen.
Oft ist der Täter ein Mann.
Es gibt aber auch Frauen, die so etwas tun.

 

Sprechen Sie mit uns, © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Es braucht viel Mut, sich Hilfe zu holen.
Hilfe bekommen Sie bei der Mut-Stelle.
Die Beratung ist kostenlos.
Sie müssen nicht sagen, wer Sie sind.
Wir suchen gemeinsam nach Lösungen.

 

Texte in Leichter Sprache haben Bilder. Damit versteht man den Inhalt besser. Die meisten Bilder auf diesen Seiten sind aus dem Buch Leichte Sprache – Die Bilder. Das Buch ist von der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013